Buch: Neurodermitis – Weder Allergie noch Atopie, geheilt in 40 Tagen Fortsetzung


tut mir leid, dass die infos zu diesem buch alle heiligen zeiten kommen. ich finde es wirklich sehr interessant, auch wenn mir die art, wie die autorin schreibt nicht wirklich sympathisch ist (man spürt als leser ihre wut, die aber schlussendlich verständlich ist). nichtsdestotrotzt sind es äußerst wichtige informationen und ich bin wirklich froh es gekauft zu haben. ihre beschreibungen leuchten mir ein und all das was sie beschreibt klingt für mich logisch. ich glaube dem was sie sagt, nebenbei konnte sie anhand ihrer methode zahlreichen menschen helfen und das innerhalb kurzer zeit.
dadurch, dass ich 2 wochen urlaub hatte und diesen vorwiegend mit zocken verbrachte, kam ich nicht wirklich zum lesen. generell lese ich momentan nicht viel, weil ich immer viel zu spät ins bett gehe und dann keine zeit mehr habe zu lesen.
neben ihrem sohn, bei dem die neurodermitis durch eine fehlernährung ausbrach, schreibt sie über eine frau mit mundfäule, einen mann mit bläschenausschlag im mund, einen jungen mann mit anal-ekzem, eine sportlehrerin ebenfalls mit einem anal-ekzem, eine frau mit ganz-körper-ekzem, usw…. bis dahin bin ich gekommen.
da erst letztlich das thema „kefir“ aufkam, beschreibe ich zuerst das problem bei der sportlehrerin, denn diesen fall fand ich besonders interessant.
die sportlehrein lebte sehr gesund, nebenbei ernährte sie sich vorbildlich. sie trank keinen alkohol, rauchte nicht, trank keinen kaffee, sondern nur kräutertees, zichorienkaffee sowie mineralwasser. sie ernährte sich von gemüse aus kontrolliertem anbau, besorgte sich die milch vom bauernhof nebenan und hatte zudem noch nie antibiotika genommen. bei jenem fall war die autorin etwas sprachlos, denn wie kann jemand, der sich so exemplarisch ernährt und gesund lebt, an einen vitamin-mangel bzw. an resorptionsstörungen leiden? nach längeren überlegungen und gesprächen, kam das problem ans tageslicht. die lehrerin stellte sich täglich selbstfabrizierte mixturen her, die kefirpilz beinhalteten. dadurch, dass kefir – anders als molke – nicht aus bakterieller gärung stammt, sondern aus  pilzaktiver, also alkoholischer gärung, nahm sie täglich physiologisch problematische „linksdrehende“ milchsäure, deren wirkung auf die darmbakterien ungünstig ist,  zu sich. durch die alkoholische gärung entsteht keine rechtsdrehende milchsäure, sondern linksdrehende. 
die autorin riet ihr schlussendlich die kefir-mixtur wegzulassen und stattdessen molke und b-vitamine einzunehmen. da es nirgendwo „richtige“ molke ohne fruchtsäure und zucker gab, nahm die frau ein molkenkonzetrat aus der apotheke zu sich. bei den vitaminen gab es ebenfalls schwierigkeiten, in der apotheke gab es nur noch die forte-version des b-komplexpräparates. die forte-version soll gar nicht geeignet sein, da deren zusammensetzung nicht ideal ist. da es nur dieses präparat gab kaufte sie es, nahm es aber jeden zweiten tag zu sich. das ekzem besserte sich zwar, konnte aber nicht überwunden werden, wodurch sie zu einem späteren zeitpunkt das herkömmliche b-komplex-präparat einnahm (3 x täglich). da sie auch einen kaliummangel aufwies, nahm sie noch zusätzlich ein mildes kalium-präparat zu sich. jenen mangel wies sie deswegen auf, weil sie als überzeugte vegetarierin auch auf kochsalz (käse, wurst, gepökeltes) vorwiegend verzichtete. als das kaliumpräparat nur zum teil half und der juckreiz wieder kam, begann sie ihre speisen normal zu salzen. danach war sie geheilt.
das ganz-körper-ekzem entstand durch rasante abmagerungskuren in kombination mit zu viel alkohol, zitrusfrüchten und einer antibiotika-spritze. das analekzem hingegen durch eine fehlernährung – vorwiegend süßigkeiten und kaffee. die mundfäule hingegen durch ein antibiotikum. bei allen fällen war schlussendlich eine zersörte darmflora, bzw. ein b-vitaminmangel für die schlimme erkrankung verantwortlich.

 

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