Rezepte/ Kochen: Papaya

Papaya

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Die Papaya ist eine Frucht aus Mexiko und Südamerika, die auch gerne als Gesundheitsfrucht bezeichnet wird. Sie soll die Fettverbrennung ankurbeln, die Verdauung regulieren, die Darmgesundheit nach einer Antibiotika-Therapie wiederherstellen, den Cholesterinspiegel senken, bei Entzündungen hilfreich sein, die Wundheilung anregen und sogar zur Hemmung von Krebszellen beitragen können.

Das Fruchtfleisch der Papaya enthält das proteinspaltende Enzym „Papain“, welches für die Förderung der Darmtätigkeit verantwortlich ist und gleichzeitig vor innerlichen Entzündungen schützt. Des Weiteren enthält die Gesundheitsfrucht Vitamin A, Vitamin C, Vitamin E, Beta-Carotin, Magnesium, B-Vitamine, Folsäure, Ballaststoffe, sowie Pantothensäure.

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Besonders erwähnenswert sind außerdem deren Kerne, die einen leicht pfeffrigen Geschmack aufweisen. In der Regel werden diese nicht verzehrt, was jedoch sehr schade ist, denn gerade diese Samen sind noch wertvoller als das Fruchtfleisch selbst.
Deren Geschmack ist im frischen Zustand gewöhnungsbedürftig und nicht Jedermanns Sache. Ist dies der Fall dann besteht auch die Möglichkeit die Kerne zu trocknen und als Gewürz zu verwenden.

Papaya-Kerne

Buch: Neurodermitis – Weder Allergie noch Atopie, geheilt in 40 Tagen Fortsetzung

tut mir leid, dass die infos zu diesem buch alle heiligen zeiten kommen. ich finde es wirklich sehr interessant, auch wenn mir die art, wie die autorin schreibt nicht wirklich sympathisch ist (man spürt als leser ihre wut, die aber schlussendlich verständlich ist). nichtsdestotrotzt sind es äußerst wichtige informationen und ich bin wirklich froh es gekauft zu haben. ihre beschreibungen leuchten mir ein und all das was sie beschreibt klingt für mich logisch. ich glaube dem was sie sagt, nebenbei konnte sie anhand ihrer methode zahlreichen menschen helfen und das innerhalb kurzer zeit.
dadurch, dass ich 2 wochen urlaub hatte und diesen vorwiegend mit zocken verbrachte, kam ich nicht wirklich zum lesen. generell lese ich momentan nicht viel, weil ich immer viel zu spät ins bett gehe und dann keine zeit mehr habe zu lesen.
neben ihrem sohn, bei dem die neurodermitis durch eine fehlernährung ausbrach, schreibt sie über eine frau mit mundfäule, einen mann mit bläschenausschlag im mund, einen jungen mann mit anal-ekzem, eine sportlehrerin ebenfalls mit einem anal-ekzem, eine frau mit ganz-körper-ekzem, usw…. bis dahin bin ich gekommen.
da erst letztlich das thema „kefir“ aufkam, beschreibe ich zuerst das problem bei der sportlehrerin, denn diesen fall fand ich besonders interessant.
die sportlehrein lebte sehr gesund, nebenbei ernährte sie sich vorbildlich. sie trank keinen alkohol, rauchte nicht, trank keinen kaffee, sondern nur kräutertees, zichorienkaffee sowie mineralwasser. sie ernährte sich von gemüse aus kontrolliertem anbau, besorgte sich die milch vom bauernhof nebenan und hatte zudem noch nie antibiotika genommen. bei jenem fall war die autorin etwas sprachlos, denn wie kann jemand, der sich so exemplarisch ernährt und gesund lebt, an einen vitamin-mangel bzw. an resorptionsstörungen leiden? nach längeren überlegungen und gesprächen, kam das problem ans tageslicht. die lehrerin stellte sich täglich selbstfabrizierte mixturen her, die kefirpilz beinhalteten. dadurch, dass kefir – anders als molke – nicht aus bakterieller gärung stammt, sondern aus  pilzaktiver, also alkoholischer gärung, nahm sie täglich physiologisch problematische „linksdrehende“ milchsäure, deren wirkung auf die darmbakterien ungünstig ist,  zu sich. durch die alkoholische gärung entsteht keine rechtsdrehende milchsäure, sondern linksdrehende. 
die autorin riet ihr schlussendlich die kefir-mixtur wegzulassen und stattdessen molke und b-vitamine einzunehmen. da es nirgendwo „richtige“ molke ohne fruchtsäure und zucker gab, nahm die frau ein molkenkonzetrat aus der apotheke zu sich. bei den vitaminen gab es ebenfalls schwierigkeiten, in der apotheke gab es nur noch die forte-version des b-komplexpräparates. die forte-version soll gar nicht geeignet sein, da deren zusammensetzung nicht ideal ist. da es nur dieses präparat gab kaufte sie es, nahm es aber jeden zweiten tag zu sich. das ekzem besserte sich zwar, konnte aber nicht überwunden werden, wodurch sie zu einem späteren zeitpunkt das herkömmliche b-komplex-präparat einnahm (3 x täglich). da sie auch einen kaliummangel aufwies, nahm sie noch zusätzlich ein mildes kalium-präparat zu sich. jenen mangel wies sie deswegen auf, weil sie als überzeugte vegetarierin auch auf kochsalz (käse, wurst, gepökeltes) vorwiegend verzichtete. als das kaliumpräparat nur zum teil half und der juckreiz wieder kam, begann sie ihre speisen normal zu salzen. danach war sie geheilt.
das ganz-körper-ekzem entstand durch rasante abmagerungskuren in kombination mit zu viel alkohol, zitrusfrüchten und einer antibiotika-spritze. das analekzem hingegen durch eine fehlernährung – vorwiegend süßigkeiten und kaffee. die mundfäule hingegen durch ein antibiotikum. bei allen fällen war schlussendlich eine zersörte darmflora, bzw. ein b-vitaminmangel für die schlimme erkrankung verantwortlich.

 

kleiner Rückblick zum Buch: Neurodermitis – weder Allergie noch Atopie, geheilt in 40 Tagen


da fast täglich immer wieder die beiträge über das buch „neurodermitis – weder allergie noch atopie, geheilt in 40 tagen“ angeklickt werden, versuche ich wieder ein bisschen darüber zu schreiben. ich habe in der letzten zeit nicht mehr wirklich viel gelesen, daher kam auch nichts mehr. jedenfalls konnte die autorin und mutter ihren sohn und diverse andere personen, die an neurodermitis erkrankt waren, heilen. sie schreibt, dass es sich bei der sogenannten neurodermitis weder um eine allergie, noch um eine anlagebedingte bereitschaft, gegen bestimmte äußere substanzen ohne klar ersichtlichen grund überempfindlich zu reagieren handele. sie sagt, dass es sich dabei um die folge eines vitaminmangels hadelt, der widerum aufgrund einer geschädigten darmflora zustande kommt. der sohn trank täglich etwa 0,5L (bin mir der menge nicht mehr sicher) naturmolke und soweit ich mich erinnern kann, ab und an sauerkrautsaft, weil er molke nicht mochte. zusätzlich nahm er vitamintabletten (vitamin b komplex) zu sich. sie schreibt jedoch, dass die tabletten nur deswegen genommen wurden, weil sie ein relativ schnelles positives ergebnis erzielen wollten. die einnahme von künstlich hergestellten vitaminen macht jedoch nur für eine gewisse zeit sinn, denn da sie nicht natürlich sind, nimmt sie der körper auch nicht dauerhaft an. daher ist, soweit ich das verstanden habe, eine ernährungsumstellung unumgänglich und dabei auch wichtig, dass während der erkrankung auf gewisse lebensmittel verzichtet wird. bei ihrem sohn martin beschreibt sie leider keinen genauen ernährungsplan, aber erwähnt immer wieder wie schlecht zucker, süssigkeiten, honig (erhöhen juckreiz), rohes eiweiss (tiramisu), mais oder maisprodukte (enthält kein B2 und behindert die resorption der anderen B-vitamine) früchte, fruchtsäfte (säurebildend), kaffe, schwarztee (enthält säuren), alkohol (verbraucht alle B-vitamine) seien.
es gibt noch weitere neurodermitiker, bei denen diese art der therapie anschlug, allerdings müsste ich das buch weiterlesen um darüber schreiben zu können. denn ich weiß nicht ob sie bei allen fällen genau dieselbe therapie vorschlug. anhand der bilder im buch, kann man nämlich erkennen, dass sich die erkrankung unterschiedlich äußerte. bei manchen war die haut sehr trocken und schuppig, bei anderen widerum eher feucht. möglich, dass es unterschiede im vitaminmangel gibt oder vielleicht einfach nur daran liegt, dass es sich um unterschiedliche hauttypen handelt, keine ahnung, ich müsste weiterlesen.
weiters schreibt sie, dass ihr sohn regelmäßige ölbäder nahm, wenn ich mich richtig erinnere verwendete er dazu unter anderem olivenöl.
zu erwähnen ist, dass martin während der therapie mehrere rückfälle hatte, da er den ernährungsplan nicht genau einhielt. als er bspw. einmal eine birne zu sich nahm, fing das jucken wieder an.
demnach musste er sich so lange an den plan halten, bis die erkrankung nicht vollständig verschwunden war. danach jedoch konnte er sich wieder lebensmttel aus der verbotsliste gönnen.

hier noch ein link zur vitamintherapie, den ich im internet gefunden habe
vitamintherapie