Kochrezepte: Sarma

Sarme (Plural von Sarma, Сарма) sind Kohlrouladen aus  gesäuerten Krautblättern, die in Südosteuropa zubereitet werden.

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Sarma

ZUTATEN

  • 1 Kopf Sauerkraut
  • 500 gr Rinderhackfleisch
  • 2 rote Zwiebeln
  • 2 Karotten
  • 2 Esslöffel Paprika edelsüß
  • Salz, Pfeffer
  • 1 Kaffeetasse Natur-Langkornreis
  • 1 Zucchino
  • 1 gelbe Paprika
  • 3 Knoblauchzehen
  • Chili
  • Thymian
  • Oregano
  • Kümmel
  • 2 Selleriestangen
  • Wasser
  • Olivenöl

 

ZUBEREITUNG

  • Die Zwiebeln in kleine Würfel schneiden und in Öl glasig braten.
  • Das restliche Gemüse kleinwürfelig aufschneiden, gemeinsam mit dem Hackfleisch beifügen und mitdünsten lassen.
  • Reis hinzufügen und ca. 10 min. weiterköcheln lassen. Beiseite stellen und abkühlen lassen.
  • Vom Sauerkrautkopf die Blätter lösen und den Strunk entfernen.
  • Die Krautblätter mit der Hackfleisch-Füllung füllen, die rechte und linke Seite zur Mitte wenden und zu einer Roulade formen.
  • Die Rollen in einen Topf geben, so dicht wie möglich aneinander schichten und den Topf mit Wasser befüllen.
  • Auf hoher Hitze aufkochen lassen, danach auf kleiner Flamme ca. 4 Stunden lang köcheln lassen.
  • Mit dem eigenem Saft begießen und servieren.

 

 

Guten Appetit!

Rezepte: Gemüse-Naturreis mit Kräuterseitlingen 🍚

Gemüse-Naturreis 3

Gemüse-Naturreis mit Kräuterseitlingen 🍚

Zutaten:

  • 1 kleiner Zucchino
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 Karotte
  • Kräuterseitlinge
  • Peperoncinocreme
  • Salz
  • Olivenöl
  • Naturreis

Zubereitung:

  1. Naturreis im Salzwasser kochen lassen
  2. Wenn der Reis gar ist, in ein Sieb schütten und abtropfen lassen
  3. Zucchino, Karotte sowie Zwiebel kleinhacken
  4. Öl in einer Pfanne erhitzen
  5. Das Gemüse kurz anbraten
  6. Klein geschnittene Pilze und Chilicreme dazu geben
  7. Umrühren und im Anschluss etwas Wasser dazu gießen
  8. Würzen
  9. Köcheln lassen
  10. Den Reis in eine Schüssel geben
  11. Gekochte Gemüse-Pilzmischung beimengen
  12. Umrühren
  13. Fertig! 🙂
    © Rose Madder

Rezepte: Zucchinispaghetti mit Gorgonzola-Kokossauce 🥒

Zucchinispaghetti mit Gorgonzola-Kokosmilch 4

Zucchinispaghetti mit Gorgonzola-Kokossauce

Zutaten:

  • 1 größerer Zucchino
  • 1 Karotte
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • etwas Gorgonzola
  • Olivenöl
  • Pfeffer
  • Salz
  • Chili
  • eine Hand voll Kichererbsennudel (aus Kichererbsenmehl)
  • Kokosmilch

Zubereitung:

  1. Karotte und Zwiebel klein hacken
  2. Knoblauch ebenfalls klein hacken
  3. Kichererbsenpasta im Salzwasser etwa 8 Min. kochen lassen
  4. Zucchino durch einen Spiralschneider drehen und anschließend in leicht kochendem Salzwasser etwa 3 Minuten kochen
  5. Etwas Olivenöl in einer Pfanne erhitzen
  6. Karotten- und Zwiebelwürfel im erhitzten Öl anbraten
  7. feingehackten Knoblauch dazu geben, kurz umrühren
  8. Kokosmilch dazu geben, köcheln lassen
  9. Gorgonzola in Würfel schneiden und in die köchelnde Kokosmilch rühren
  10. mit Salz, Pfeffer, Chili würzen
  11. köcheln lassen und ständig rühren
  12. Spiralisierte Zucchini beimengen
  13. umrühren
  14. fertig! 🙂
    © Rose Madder

Rezepte: Gemüse-Thunfisch Couscous 🍛

 

Gemüse-Thunfisch Couscous 3

Gemüse-Thunfisch Couscous

Zutaten:

  • Couscous
  • 1 Zucchino
  • 1 große Karotte
  • 1 kleine Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Dose Thunfisch
  • Kapern
  • Olivenöl
  • Salz
  • Pfeffer
  • Chili
  • Kreuzkümmel
  • grüner Curry
  • Weißwein
    © Rose Madder

Zubereitung:

  1. Zwiebel, Karotten, Knoblauch und Zucchino kleinhacken
  2. Etwas Olivenöl in eine Pfanne geben und erhitzen
  3. Zwiebel und Karotten kurz anbraten
  4. Gehackten Zucchino und den Knoblauch dazu geben ebenfalls anbraten
  5. Weißwein und etwas Wasser darübergießen
  6. Köcheln lassen
  7. Wenn alle Flüssigkeit verdampft ist, Pfanne von der Platte nehmen und abkühlen lassen.
  8. Couscous in eine Schüssel geben
  9. Salzwasser aufkochen lassen
  10. Ein wenig heißes Wasser ins Couscous gießen, mit einem löffel umrühren und stehen lassen, bis das Couscous das Wasser ausgesaugt hat
  11. Dose Thunfisch und Kapern unter das Gemüse mischen
  12. Mit grünem Curry, Kreuzkümmel, Pfeffer, Chili, Salz würzen und unter das Couscous rühren
  13. Umrühren
  14. Fertig! 🙂

 

Neurodermitis – Infos

Neurodermitis

Die Haut eines Neurodermitikers verhält sich anders als jene eines nicht erkrankten Menschen. Dabei sind die Haut sowie auch deren Fettanteile verändert. Aus diesem Grund ist jene eines Neurodermitikers empfindlicher gegenüber Stoffen, die von außen kommen. Diese können leichter in die Haut eindringen. Doch es ist nicht nur die Schutzfunktion der Haut, die gestört ist, sondern auch das Immunsystem und deren Abwehrreaktion können verändert sein, weswegen es eher zu Entzündungen kommen kann. Erwähnenswert ist unter anderem das Protein „Filaggrin“, welches für die Verhornung der Oberhaut und für die Hautbarriere zuständig ist. Dieses Protein bzw. deren Gen, kann bei manchen Neurodermitikern verändert sein, was dazu führt, dass zu wenig oder gar kein Filaggrin gebildet wird. Ist dies der Fall, ist die Hautbarriere durchlässiger und verliert schnell an Feuchtigkeit.
Bei dieser Hauterkrankung beobachtete man unter anderem auch, dass Betroffene verstärkt Fette der Hautbarriere abbauen. Eine weitere Begründung für die schwache Schutzfunktion der Haut. Auch die Schweißdrüsen funktionieren beim Betroffenen anders als im Normalfall, manche Neurodermitiker bilden zu viel Schweiß und andere wiederum zu wenig. Zu viel Schweiß kann Auslöser eines Juckreizes sein, bei zu wenig Schweiß ist die Fettverteilung der Haut gestört.

Was den Juckreiz auslösen kann:

  • Trockene Haut
  • Entzündungen der Haut
  • Stress oder unangenehme Situationen, die einen belasten
  • Auch freudige Ereignisse können einen Juckreiz auslösen
  • Schweiß
  • Verstärkte Hautdurchblutung durch diverse Lebensmittel wie bspw. Chili in hohen Mengen, Kaffee,…
  • Wollfasern
  • Chemische Reize, zum Beispiel Kosmetika
  • Luftallergene, wie Pollen oder Hausstaubmilben
  • Temperatur, auch der Wechsel von kalter und warmer Luft

Hilfreiche Mittel gegen den Juckreiz:

  • Cremes mit Harnstoff
  • Kühlende Mittel wie bspw. ätherische Öle (Menthol oder Kampfer), Eiswürfel, Coolpacks,…
  • Lösungen mit Polidocanol oder mit Gerbstoffen

– Propolis Creme soll aus mehreren Gründen gut für die Haut eines Neurodermitikers sein.

– Glukokortikoide/ u.a. Cortison: sollte nicht dauerhaft verabreicht werden, weil bei längerfristiger Behandlung der Körper dadurch verlernt diesen notwendigen Stoff selber zu produzieren. Cortison muss langsam abgesetzt werden, niemals schlagartig, damit der Körper Zeit hat, sich wieder an die Produktion zu gewöhnen. Wenn das Medikament plötzlich abgesetzt wird, kann der Betroffene einen Rückfall erleiden und die Ekzeme breiten sich aus wie vor der Behandlung! Es gilt als geeignet für die kurzzeitige Behandlung bei Neurodermitis. Aus diesem Grund werden die Abstände längerer Behandlungen nach und nach vergrößert (proaktive Behandlung), bis das Medikament abgesetzt werden kann. Cortison darf keine Dauermedikation sein, denn es bekämpft lediglich die Symptome und nicht deren Ursache. Außerdem sind Glukokortikoide noch nicht vollkommen erforscht, wodurch man nicht genau weiß inwiefern sich die dauerhafte Behandlung auf den gesamten Körper auswirkt. Eine dauerhafte innerliche Anwendung bei Neurodermitis ist unter keinen Umständen empfehlenswert, denn je länger die Anwendung dessen andauert, umso höher sind deren Nachteile und Nebenwirkungen!

Nebenwirkungen bei langfristiger Anwendung:

  • dünne, brüchige Haut
  • erweiterte Äderchen unter der Haut (sichtbar in Form von kleinen roten Punkten oder Strichen)
  • Risse im Bindegewebe
  • akneähnliche Pickel
  • Pilze und Herpesviren
  • verlangsamte Wundheilung
  • Venenschwäche

bei längerfristiger innerlicher Behandlung:

  • unerwünschte Effekte an Knochen, Muskeln, Haut oder im Verdauungstrakt
  • Pickel, Entzündungen rund um den Mund
  • häufige Infektionen oder Entzündungen
  • Stimmungsschwankungen
  • Schmerzen am Rücken, an den Knochen oder an Gelenken
  • Magenbeschwerden
  • Schwächung der Muskulatur
  • Augenschmerzen, Sehstörungen (Arzt informieren!)
  • gleichzeitige Kopfschmerzen, Sehstörungen, Schwindel und Erbrechen (Arzt informieren!)
  • starke Rücken- und Bauchschmerzen, schwarzer Stuhl, Erbrechen von Blut (Arzt informieren!)
  • starke Schmerzen in der Nierengegend (Arzt informieren!)
  • starke Schnerzen  in der Leiste oder in den Kniekehlen (Arzt informieren!)
  • Fieber, Schüttelfrost, Atemnot, Herzrasen, Schwindel, Schwäche, starker Ausschlag –> Notarzt rufen!

Calcineurinhemmer (Pimecrolimus und Tacrolimus): werden nur dann in Betracht gezogen, wenn Glukokortikoide nicht einsetzbar sind, weil deren Langzeitwirkung noch nicht bekannt ist. Jene Mittel könnten nebenbei, bei äußerer Behandlung, krebserregend sein.

Nebenwirkungen:

  • Empfindlichkeit gegenüber UV-Licht
  • Verminderte Reaktion  im Prick-Test
  • vorübergehendes Röten, Erwärmen oder Brennen an den entsprechenden Hautstellen
  • stark gerötete Haut und Jucken (Arzt informieren!)
  • taube Stellen auf der Haut, Kribbeln oder Schmerzen (Arzt informieren!)
  • Erhöhte Gefahr für Herpesinfektionen

Polidocanol (Ölbäder, Salben, Schüttelmixturen): lindert den Juckreiz.

Doxepin: drosselt den Juckreiz, kann jedoch Kontaktallergien und Schwindel auslösen.

Schieferöle: wirken entzündungshemmend und lindern den Juckreiz, außerdem sind sie gut verträglich. Es handelt sich hierbei um ein Naturprodukt.

– Birkenrinde/Birkensalbe: der Inhaltsstoff „Betulin“ soll bei chronischen Hauterkrankungen helfen, so auch bei Neurodermitis.

Cannabinoidagonisten: eignen sich für die langfristige Behandlung. Verbessern den Hautzustand, sowie auch den Juckreiz.

Antihistaminika: richten sich gegen den körpereigenen Botenstoff Histamin, wodurch der Juckreiz gelindert bzw. abgestellt wird. Bei Neurodermitis wirken jedoch nur H1-Antihistaminika. Erwähnenswert sind die Wirkstoffe „Ebastin“ sowie „Fexofenadin“, da diese noch nicht so gut erprobt sind und mit anderen Medikamenten Probleme verursachen könnten.
Antihistaminika sind für die äußere Behandlung (Cremes und Gele) ungeeignet, da sie Kontaktallergien auslösen können.

Nebenwirkungen Antihistaminika:

  • Müdigkeit, Benommenheit (bei älteren Präparaten)
  • verkürzte Traumphasen (bei älteren Präparaten)

Spreitungs- und Ölbäder wirken sich pflegend auf die Haut aus, außerdem bildet sich beim Aussteigen ein öliger Film auf der Haut, der ebenfalls positive Wirkung zeigen soll. Die Wärme des Badewassers sollte die 35°C nicht überschreiten und die Badezeiten sollten höchstens 10 Minuten betragen.

Sophie Ruth Knaak (Autorin des Buches „Neurodermitis: Weder Allergie noch Atopie – Geheilt in 40 Tagen„) sagt: Neurodermitis sei weder erblich bedingt noch eine Allergie oder Atopie. Als die Ursachen für die Hauterkrankung nennt sie eine gestörte Darmflora und einen Mangel an B-Vitaminen. Aus ihrer Sicht muss Neurodermitis von innen bekämpft werden und nicht nur von außen.

Neurodermitis-Tagesplan: durch den Plan kann man mögliche Ursachen für den Juckreiz oder den Schub feststellen bzw. kontrollieren.

Ernährungstagebuch: um Unverträglichkeit gewisser Nahrungsmittel herauszufinden

Allergietagebuch: hilfreich für die Diagnose einer Allergie.


Tipps für die Hautpflege:

Bei nässenden Hautveränderungen gilt die Regel „feucht auf feucht“. Bei nässenden-krustigen Hautveränderungen hingegen „fett-feucht“. Hat der Betroffene trockene oder schuppige Hautveränderungen, so empfiehlt es sich fettige Salben zu verwenden, also „fett auf trocken“.
Wichtig bei den Pflegecremes ist, dass diese keine Substanzen enthalten, die die Haut reizen. Je entzündeter die Haut ist, desto weniger Fett sollte aufgetragen werden.

 Auslöser oder Verstärker von Schüben

  • Klimafaktoren (trockene Raumluft, kalte Winterluft, Hitze, Temperaturwechsel)
  • Schweiß
  • Hormonschwankungen
  • Infektionen
  • Mechanische Reize (Wolle, grobe Nähte, …)
  • Chemische Reize (Duftstoffe, Konservierungsmittel, Kosmetika, Reinigungsmittel, Farbstoffe,…
  • Wasserhärte (muss jedoch noch genauer erforscht werden)
  • VOC (organische Verbindungen, die häufig Bestandteil von Farben, Klebern, Lacken oder Baumaterialien sind)

Auslöser von Neurodermitis:

  • Umweltfaktoren
  • Psychische Faktoren
  • Mechanische Hautirritation
  • Klimafaktoren
  • Infekte
  • Nahrungsmittel
  • Tierhaare/Federn
  • gestörte Darmflora
  • Mangel an B-Vitaminen

… Fortsetzung folgt…

Buch: Neurodermitis – Weder Allergie noch Atopie, geheilt in 40 Tagen Fortsetzung

tut mir leid, dass die infos zu diesem buch alle heiligen zeiten kommen. ich finde es wirklich sehr interessant, auch wenn mir die art, wie die autorin schreibt nicht wirklich sympathisch ist (man spürt als leser ihre wut, die aber schlussendlich verständlich ist). nichtsdestotrotzt sind es äußerst wichtige informationen und ich bin wirklich froh es gekauft zu haben. ihre beschreibungen leuchten mir ein und all das was sie beschreibt klingt für mich logisch. ich glaube dem was sie sagt, nebenbei konnte sie anhand ihrer methode zahlreichen menschen helfen und das innerhalb kurzer zeit.
dadurch, dass ich 2 wochen urlaub hatte und diesen vorwiegend mit zocken verbrachte, kam ich nicht wirklich zum lesen. generell lese ich momentan nicht viel, weil ich immer viel zu spät ins bett gehe und dann keine zeit mehr habe zu lesen.
neben ihrem sohn, bei dem die neurodermitis durch eine fehlernährung ausbrach, schreibt sie über eine frau mit mundfäule, einen mann mit bläschenausschlag im mund, einen jungen mann mit anal-ekzem, eine sportlehrerin ebenfalls mit einem anal-ekzem, eine frau mit ganz-körper-ekzem, usw…. bis dahin bin ich gekommen.
da erst letztlich das thema „kefir“ aufkam, beschreibe ich zuerst das problem bei der sportlehrerin, denn diesen fall fand ich besonders interessant.
die sportlehrein lebte sehr gesund, nebenbei ernährte sie sich vorbildlich. sie trank keinen alkohol, rauchte nicht, trank keinen kaffee, sondern nur kräutertees, zichorienkaffee sowie mineralwasser. sie ernährte sich von gemüse aus kontrolliertem anbau, besorgte sich die milch vom bauernhof nebenan und hatte zudem noch nie antibiotika genommen. bei jenem fall war die autorin etwas sprachlos, denn wie kann jemand, der sich so exemplarisch ernährt und gesund lebt, an einen vitamin-mangel bzw. an resorptionsstörungen leiden? nach längeren überlegungen und gesprächen, kam das problem ans tageslicht. die lehrerin stellte sich täglich selbstfabrizierte mixturen her, die kefirpilz beinhalteten. dadurch, dass kefir – anders als molke – nicht aus bakterieller gärung stammt, sondern aus  pilzaktiver, also alkoholischer gärung, nahm sie täglich physiologisch problematische „linksdrehende“ milchsäure, deren wirkung auf die darmbakterien ungünstig ist,  zu sich. durch die alkoholische gärung entsteht keine rechtsdrehende milchsäure, sondern linksdrehende. 
die autorin riet ihr schlussendlich die kefir-mixtur wegzulassen und stattdessen molke und b-vitamine einzunehmen. da es nirgendwo „richtige“ molke ohne fruchtsäure und zucker gab, nahm die frau ein molkenkonzetrat aus der apotheke zu sich. bei den vitaminen gab es ebenfalls schwierigkeiten, in der apotheke gab es nur noch die forte-version des b-komplexpräparates. die forte-version soll gar nicht geeignet sein, da deren zusammensetzung nicht ideal ist. da es nur dieses präparat gab kaufte sie es, nahm es aber jeden zweiten tag zu sich. das ekzem besserte sich zwar, konnte aber nicht überwunden werden, wodurch sie zu einem späteren zeitpunkt das herkömmliche b-komplex-präparat einnahm (3 x täglich). da sie auch einen kaliummangel aufwies, nahm sie noch zusätzlich ein mildes kalium-präparat zu sich. jenen mangel wies sie deswegen auf, weil sie als überzeugte vegetarierin auch auf kochsalz (käse, wurst, gepökeltes) vorwiegend verzichtete. als das kaliumpräparat nur zum teil half und der juckreiz wieder kam, begann sie ihre speisen normal zu salzen. danach war sie geheilt.
das ganz-körper-ekzem entstand durch rasante abmagerungskuren in kombination mit zu viel alkohol, zitrusfrüchten und einer antibiotika-spritze. das analekzem hingegen durch eine fehlernährung – vorwiegend süßigkeiten und kaffee. die mundfäule hingegen durch ein antibiotikum. bei allen fällen war schlussendlich eine zersörte darmflora, bzw. ein b-vitaminmangel für die schlimme erkrankung verantwortlich.

 

kleiner Rückblick zum Buch: Neurodermitis – weder Allergie noch Atopie, geheilt in 40 Tagen


da fast täglich immer wieder die beiträge über das buch „neurodermitis – weder allergie noch atopie, geheilt in 40 tagen“ angeklickt werden, versuche ich wieder ein bisschen darüber zu schreiben. ich habe in der letzten zeit nicht mehr wirklich viel gelesen, daher kam auch nichts mehr. jedenfalls konnte die autorin und mutter ihren sohn und diverse andere personen, die an neurodermitis erkrankt waren, heilen. sie schreibt, dass es sich bei der sogenannten neurodermitis weder um eine allergie, noch um eine anlagebedingte bereitschaft, gegen bestimmte äußere substanzen ohne klar ersichtlichen grund überempfindlich zu reagieren handele. sie sagt, dass es sich dabei um die folge eines vitaminmangels hadelt, der widerum aufgrund einer geschädigten darmflora zustande kommt. der sohn trank täglich etwa 0,5L (bin mir der menge nicht mehr sicher) naturmolke und soweit ich mich erinnern kann, ab und an sauerkrautsaft, weil er molke nicht mochte. zusätzlich nahm er vitamintabletten (vitamin b komplex) zu sich. sie schreibt jedoch, dass die tabletten nur deswegen genommen wurden, weil sie ein relativ schnelles positives ergebnis erzielen wollten. die einnahme von künstlich hergestellten vitaminen macht jedoch nur für eine gewisse zeit sinn, denn da sie nicht natürlich sind, nimmt sie der körper auch nicht dauerhaft an. daher ist, soweit ich das verstanden habe, eine ernährungsumstellung unumgänglich und dabei auch wichtig, dass während der erkrankung auf gewisse lebensmittel verzichtet wird. bei ihrem sohn martin beschreibt sie leider keinen genauen ernährungsplan, aber erwähnt immer wieder wie schlecht zucker, süssigkeiten, honig (erhöhen juckreiz), rohes eiweiss (tiramisu), mais oder maisprodukte (enthält kein B2 und behindert die resorption der anderen B-vitamine) früchte, fruchtsäfte (säurebildend), kaffe, schwarztee (enthält säuren), alkohol (verbraucht alle B-vitamine) seien.
es gibt noch weitere neurodermitiker, bei denen diese art der therapie anschlug, allerdings müsste ich das buch weiterlesen um darüber schreiben zu können. denn ich weiß nicht ob sie bei allen fällen genau dieselbe therapie vorschlug. anhand der bilder im buch, kann man nämlich erkennen, dass sich die erkrankung unterschiedlich äußerte. bei manchen war die haut sehr trocken und schuppig, bei anderen widerum eher feucht. möglich, dass es unterschiede im vitaminmangel gibt oder vielleicht einfach nur daran liegt, dass es sich um unterschiedliche hauttypen handelt, keine ahnung, ich müsste weiterlesen.
weiters schreibt sie, dass ihr sohn regelmäßige ölbäder nahm, wenn ich mich richtig erinnere verwendete er dazu unter anderem olivenöl.
zu erwähnen ist, dass martin während der therapie mehrere rückfälle hatte, da er den ernährungsplan nicht genau einhielt. als er bspw. einmal eine birne zu sich nahm, fing das jucken wieder an.
demnach musste er sich so lange an den plan halten, bis die erkrankung nicht vollständig verschwunden war. danach jedoch konnte er sich wieder lebensmttel aus der verbotsliste gönnen.

hier noch ein link zur vitamintherapie, den ich im internet gefunden habe
vitamintherapie

Weihnachtsessen – Hauptspeise

Es wird Lachsbrötchen mit Wasabi (für meinen Schwager, der keinen Lachs mag, Schinkenbrötchen mit Krenstreifen), Krabbencocktail und Tagliatelle mit Garnelen und überbackene Jakobsmuscheln geben.

In diesem Jahr bereite ich die Hauptspeise vor. Wie bereits erwähnt mache ich hausgemachte Tagliatelle mit Gemüse und Garnelen, sowie überbackene Jakobsmuscheln.

hier der Werdegang der hausgemachten Tagliatelle (Stärke 7):

Ein paar habe ich kurz gekocht und probiert, sie sind perfekt! Das freut mich, denn ich möchte schon, dass alle ihre Freude am Essen haben.
Nun mach ich mich an den Sugo, die Schalentiere werden später dann mit dem Sugo angebraten und die Jakobsmuscheln kommen ebenfalls bei meiner Schwester ins Backrohr. Ich bereite nur die Füllung hier zu.

So, nun ist alles transportbereit, jetzt kommen die Geschenke dran und ich 😀

buch „neurodermitis – weder allergie noch atopie, geheilt in 40 tagen” II

gestern nacht ging ich das buch „neurodermitis – weder allergie noch atopie, geheilt in 40 tagen” von sophie ruth knaak an. es ist sehr einfach und verständlich geschrieben, sie beschreibt die enstehung und das fortschreiten der hauterkrankung ihres sohnes und den weg den sie gemeinsam gingen (zumindest in den ersten seiten). sie suchten natürlich zu allererst den hautarzt auf, dann den hausarzt und zu guter letzt einen homöopathen. alle reagierten recht schockiert, als sich der junge vor ihnen entblößte und ihnen die großflächigen roten, juckenden und stark entzündeten stellen an seinem körper zeigte. alle ärzte tippten auf eine sehr stark ausgeprägte neurodermitis. der hausarzt verordnete antibiotikum, ein cortisonpräparat, flüssigpuder und gerbsäurehaltigen badezusatz. der allgemeinarzt riet zu injektionen mit eigenblut und der homöopath tippte auf eine zu einseitige ernährung: „Martin ist überzuckert! er ist kohlenhydratübersättigt, ein pudding-vegetarier-ohne mineralien, ohne ballaststoffe, ohne vitamine! aber kohlenhydrate brauchen zur verstoffwechselung vitamine, – wo kriegt man die her bei tiramisu, kuchen, kakao? tiramisu enthält außerdem rohes eiweiß! und rohes eiweiß zerstört b-vitamine.“
das problem dabei war aber, dass neurodermitis nicht aufgrund eines vitamimangels entsteht. ein vitaminmangel kann zu erkrankungen schwersten grades führen, dennoch werden vitaminmangel-krankheiten in europa nicht ernst genommen!
doch die vermutungen des homöopathen waren – so wie es aussieht – ein guter hinweis, wodurch sich die autorin und mutter mit dem thema vollwerternährung beschäftigte und der erkrankung ihres sohnes ein stückchen näher kam.
– ein vitaminmangel kann nicht nur aufgrund einer falschen ernährung entstehen, sondern auch durch die zerstörung der darmflora. die darmflora kann aus unterschiedlichen gründen angegriffen werden – z.b. durch antibiotia und  medikamente unterschiedlicher art.
– interessant fand ich auch diese überlegungen seitens der mutter im buch: „endogenes ekzem = neurodermitis = milchschorf. (bitte? milchschorf gleich neurodermitis? neurodermitis gleich milchschorf? milchschorf endogen? von innen erzeugt? milchschorf entsteht durch äußere zufuhr von milch, also exogen! ohne milch kein milchschorf. andererseits entsteht kein milchschorf, wenn ein kind in milch gebadet wird, -also doch endogene enstehung? wo wird das im körper entschieden? vermutlich dort, wo milch verdaut wird, – im darm. das hieße dann: milchschorf = ein darmproblem?)“

auch in diesem buch wird wieder der darm erwähnt.
etwas verwirrend fand ich in den ersten seiten – ich bin erst auf s.22 – die überschriften: “ entdeckung der therapie – neurodermitis ist identisch mit pellagra„. die autorin erwähnte bereits in den ersten seiten diese erkrankung bzw. diesen vitaminmangel, weswegen ich mich kurzerhand darüber im internet informierte. mein erster eindruck ist, dass es sich bei pellagra um eine sehr gefährliche erkrankung handelt, denn – soweit ich das verstanden habe – führt sie zu einer demenz und schlussendlich zum tod, wenn sie nicht behandelt wird. daher kann pellagra nicht identisch mit der hauterkrankung neurodermitis sein. aber wiie gesagt, ich bin erst auf seite 22^^, deswegen wird sich meine verwirrung schon noch lösen. trotz anfänglicher verwirrung sieht man auch hier wieder, wie wichtig die ernährung und die tätigkeit des darms ist. man sieht auch wie komplex das ganze ist und auf wie vieles man bei der ernährung achten muss.

DIE SCHILDDRÜSE

Bei den Hormonen Trijodthyronin (T₃) und Tetrajodthyronin (T₄) bzw. Thyroxin, handelt es sich um Jodverbindungen, die in der Schilddrüse produziert werden. Gebildet werden jene Hormone durch die Zufuhr von Jod in der Nahrung. In der Nebenschilddrüse wird das Hormon Parathormon (PHT) gebildet. Parathormon und Calcitonin sind für den Auf- und Abbau von Knochenmasse zuständig.

Trijodthyronin und Tetrajodthyronin sind für die Steuerung des Energieverbrauchs, den Sauerstoffverbrauch, sowie für die Wärmeregulation verantwortlich. Des Weiteren sorgen die entsprechenden Schilddrüsenhormone für die Empfindlichkeit diverser Rezeptoren an Organen. Sie beeinflussen unter anderem die Herzfrequenz, die Kraft des Herzens oder die Funktion des Darms. Außerdem sind sie an der Blutbildung beteiligt und steuern den Verbrauch an Adenosintriphosphat (ATP). Adenosintriphosphat ist ein bedeutender Energielieferant, ohne den die Muskelzellen nicht funktionsfähig wären.
Weiters beeinflussen sie den Fett- und den Kohlenhydratstoffwechsel.
Gesteuert wird die Schilddrüse ebenfalls von Hormonen, die im Zwischenhirn (Hypothalamus) und in der Hirnanhangdrüse (Hypophyse) gebildet werden. Hierbei handelt es sich um das Hormon Thyreotropin-Releasing-Hormon (TRH) und das Thyreoidea-stimulierende Hormon (TSH).

Aufgaben der Schilddrüsenhormone:

• Beeinflussung der Körpertemperatur
• Regulierung des Stoffwechsels
• Beeinflussung des Zentralnervensystems
• Steuerung des ATP-Verbrauchs
• Regulation des Kalziumhaushaltes

30% des Grundumsatzes werden von der Schilddrüse beeinflusst, wobei es um die Energiemenge geht, die ein Mensch bei absoluter Ruhe benötigt. Menschen mit einer Schilddrüsenüberfunktion nehmen demnach rasch ab und Menschen mit einer Schilddrüsenunterfunktion schnell zu.
In der Regel wird bei einer Überfunktion die Energiezufuhr durch Nahrungsmittel erhöht und bei einer Unterfunktion eingeschränkt.

Jod

Jod ist ein wichtiger Bestandteil der Schilddrüsenhormone T₃ und T₄.
Wird zu wenig Jod über die Nahrung aufgenommen, können Mangelerscheinungen auftreten, wie bspw. der Kropf (Struma). Der Jodbedarf ist abhängig von der Schilddrüsenhormonbildung, die sich je nach Erkrankung unterscheidet.

Jodreiche Lebensmittel:

• Seefisch
• Meeresfrüchte
• Algen
• Jodiertes Speisesalz


Maßnahmen bei einer notwendigen, jodarmen Ernährung (in Absprache mit dem Arzt):

• Meiden von jodreichen Lebensmitteln
• Meiden von jodiertem Speisesalz
• Meiden von Lebensmitteln, die große Mengen an jodiertem Speisesalz enthalten (z.B. Fertiggerichte, geräucherte, gepökelte, gesalzene oder marinierte Fisch-, Fleisch- oder Wurstwaren, Schmelzkäse, Salzgebäck,…)
• Meiden von jodhaltigen Nahrungsergänzungsmitteln (z.B. Vitamin- und Mineralstoffpräparate)
• Meiden von jodhaltigen Medikamenten, Röntgenkontrastmitteln und Desinfektionsmitteln

Kalzium

Ein wichtiger Bestandteil des Körpers ist Kalzium, welches unter anderem für den Aufbau der Knochen und Zähne verantwortlich ist. Die Kalziumkonzentration im Blut wird durch das Parathormon in den Nebenschilddrüsen gesteuert. Ist die Funktion der Nebenschilddrüsen beeinträchtigt, wird eine kalziumreiche Ernährung notwendig.

Vitamin D

Vitamin D beeinflusst den Kalziumspiegel im Blut, daher ist bei einer kalziumreichen Ernährung auch eine Vitamin-D-reiche Ernährung erforderlich. Da Vitamin D durch die UV-Strahlen des Sonnenlichts über die Haut gebildet wird, ist der Bedarf an Vitamin D zu 80% vom Körper selbst gedeckt. Demnach würden 30 Minuten, 2 mal wöchentlich im Freien ausreichen. Im Winter hingegen sollte man auf eine erhöhte Zufuhr über die Nahrung achten.

Vitamin-D-reiche Lebensmittel:

• Pilze
• Fettreiche Fische
• Eigelb
• Margarine


Die Schilddrüsenüberfunktion

Bei der Schilddrüsenüberfunktion ist der Hormonspiegel des T₃ und des T₄ Hormons im Blut erhöht. Aufgrund dessen, ist der Stoffwechsel bei einer Überfunktion teilweise beschleunigt.

Symptome:

• Gewichtsverlust
• Unruhe
• Nervosität
• Schlaflosigkeit
• Herzprobleme (z.B. erhöhter Pulsschlag)
• Durchfall
• Haarausfall
• Zyklusprobleme …

Wichtig bei der Schilddrüsenüberfunktion ist eine ausgewogene Mischkost, wobei eine Jodkarenz nicht vonnöten ist, es sollte jedoch auf eine jodarme Ernährung geachtet werden. Bei Untergewicht sollte zudem der Energiegehalt der Nahrung erhöht werden.

Maßnahmen bei einer notwendigen Jodkarenz:

– Einhalten einer jodarmen Ernährung
– Meiden alles Lebensmittel, die mit jodiertem Speisesalz hergestellt wurden
– Verwenden von überwiegend frischen Lebensmitteln, nicht industriell hergestellte Lebensmittel

Schilddrüsenunterfunktion

Bei der Schilddrüsenunterfunktion liegt eine mangelnde Versorgung der Hormone T₃ und des T₄ vor. Die mangelnde Versorgung führt zu einer Verlangsamung des Stoffwechsels, wodurch die körperliche sowie geistige Leistungsfähigkeit beeinträchtigt ist.

Symptome:

• Müdigkeit
• Brüchige Nägel
• Antriebsarmut
• Gewichtszunahme
• Haarausfall
• Verstopfung
• Neigung zu depressiver Stimmung

Auch bei der Schilddrüsenunterfunktion ist eine gesunde Mischkost ratsam. Wichtig dabei ist, dass man auf die Jodzufuhr achtet. Bei Übergewicht wird die Energiezufuhr reduziert.

Peperoncinocreme – (crema di peperoncino)

Peperoncinocreme – (crema di peperoncino)

Zutaten:

  • 10 oder mehr scharfe, frische Chilischoten
  • Salz
  • Öl
  • 1 – 2 Knoblauchzehen

Die Peperoncinocreme ist ein einfaches Rezept, welches ohne große Mühe zubereitet werden kann. Es benötigt dafür nur wenig Zutaten, zudem eignet sich die Creme für verschiedene Gerichte und kann auch gerne als Dip verwendet werden. Egal ob zu Fleisch, zu Brot, im Sugo oder in der Suppe, die scharfe Creme lässt sich nahezu mit allem kombinieren, insofern man auf scharfes Essen steht.

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Peperoncinocreme

Zubereitung:

  1. Zunächst werden die Chilischoten gewaschen und anschließend in kleine Stücke geschnitten und mit einem Pürierstab püriert.
  2. Die daraus entstandene Masse in einen Sieb geben und über Nacht abtropfen lassen. (ich lasse sie immer über die Nacht abtropfen, denn je entwässerter sie ist umso besser ist es, denn sonst wird sie schneller schlecht)
  3. Die entwässerte Creme in ein Einwegglas geben und mit Salz, klein gehackten Knoblauch und Öl vermischen.
  4. die Creme bis an den Rand mit Öl zudecken, sodass sie haltbar bleibt (gegebenenfalls nach Gebrauch Öl nachfüllen) und in den Kühlschrank stellen.

Die Artischocke (Cynara scolymus)

Die Artischocke gehört zu den Distelgewächsen innerhalb der Familie der Korbblütler und zählt zu den gesündesten Gemüsesorten. Dadurch, dass die Artischocke Bitterstoffe enthält, findet sie auch häufig in der Naturmedizin ihre Anwendung. Denn Bitterstoffe regen die inneren Drüsen und den Fluß der Säfte an, lösen Gestocktes auf, regenerieren die Darmschleimhaut, heilen Entzündungen und stärken das Immunsystem. Zudem verbessern sie die Herztätigkeit und putzen Fette aus den Blutgefäßen. Manche Korbblütler, sowie auch die Artischocke, enthalten sehr viel Inulin. Inulin ist u.a. dafür zuständig den Harnstoff abzubauen, desweiteren hat es eine blutfettsenkende Wirkung.

Aus dem alten Ägypten gelangte die Artischocke über die arabischen Länder im 14. Jahrhundert nach Europa.

Die Artischocke enthält etwas Eiweiß, die Vitamine Carotin, B, C und E, viel Kalzium, Magnesium, Kalium, Phosphor, Flavone und Inulin.
Ihre Bitterstoffe regen die Gallenbildung in der Leber an und fördern die Ausschüttung des Gallensafts in den Dünndarm. Die Ausschüttung des Gallensafts in den Dünndarm, ist besonders wichtig für den Fettstoffwechsel. Außerdem sind deren Bitterstoffe eine Hilfe für die Leber, die deren Regeneration der Zellen und die Entgiftung unterstützen. Des Weiteren findet die Artischocke ihre Anwendung bei allen Stoffwechselerkrankungen, wie Fettsuchht, Gicht, Rheuma, Drüsenschwäche, chronischen Durchfällen, Nieren- und Blasenschwächen oder Magenübersäuerung.Zudem senkt die Artischocke die Blutfettwerte und fördert die Ausscheidung von Cholesterin.

Buch: Mein Weg – Mein Erfolg in der Heilung von Neurodermitis (Uschi Gasser) Fortsetzung

bei der autorin wurde unter anderem der candidapilz festgestellt, ihr ganzer darmbereich war von pilzkulturen befallen. viele ärzte meinen, dass dieser pilz keinen einfluss auf die gunsundheit habe, andere widerum sind davon überzeugt, dass er schädlich ist und, dass er beseitigt werden muss. auch uschi gasser empfand ihn als gesundheitsschädigend, weswegen sie es zu beginn mit speziellen diäten versuchte (u.a. nichts süßes, auch kein obst). nachdem dies kaum zur besserung verhalf, begann sie wieder informationsmaterial zu sammeln und zu studieren. sie fand heraus, dass der darm eine art „wurzelsystem“ des menschen ist, welches für die gesamte gesundheit des menschen eine grundlegende bedeutung hat. …so setzte sie sich als ziel, ihre gestörte darmflora zu heilen. obwohl sie sich bereits gesund ernährte, kam zu ihrer ernährungsumstellung hinzu, dass sie absolut nichts süßes essen durfte, denn süßes wäre futter für den pilz. zusätzlich stellte sie sich wieder ein auf sich abgestimmtes programm zusammen:

– F.X. passage sprudelsalz (vor dem schlafengehen)
– myrrhinil-intest-dragees
– ägyptisches schwarzkümmelöl
– antibiophiluskapseln
– la-pacho-tee

desweiteren trank sie jeden morgen auf nüchternen magen 1 viertel liter wasser mit 2 el apfelessig, aß joghurt mit 1 zerdrückten zehe knoblauch, stellte sich ein pflanzliches antibiotikum aus zwiebeln, lauch, rettich, knoblauch und bärlauch her, …usw.
und nach 7 monaten war sie pilzfrei!

danach stellte sich bei einer blutprobe heraus, dass sie nebenbei eine candidapilzallergie hat.

„ich werde die darmflora pflegen und mich hüten, sie wieder mit antibiotika zu zerstören. ein gesunder darm schafft gesundheit, kraft und energie von innen. der darm ist unser nährboden und darf daher kein nistplatz sein für bakterien und giftstoffe! deshalb ist darmpflege (vorbeugend) für mich unumgänglich. im darm beginnt die gesundheit!“

der dinkel braucht ein stück gute, gesunde erde, um wachsen, gedeihen und reifen zu können. der mensch braucht einen guten, gesunden darm, um wachsen, gedeihen und reifen zu können.