Rezepte: Knoblauchsuppe

 

Knoblauchsuppe 2

Knoblauchsuppe

1 Zwiebel
6 größere Knoblauchzehen
2 EL Butter
3 EL Mehl
300 ml Milch
500 ml Gemüsebrühe (ich verwende dafür immer Stangensellerie, Karotte, Zwiebel, Knoblauch und Petersil und lasse es eine Weile einfach im Wasser kochen)
Salz
Pfeffer
100 ml Sahne
Schnittlauch
0,12 L Weißwein

  1. Zwiebel in kleine Würfel schneiden.
  2. Knoblauch fein schneiden.
  3. Butter in einem Topf erhitzen und die Zwiebel glasig anbraten, mit Mehl bestäuben und mit Milch langsam aufgießen. Währenddessen gut rühren, dass keine Klümpchen entstehen. Danach die Gemüsebrühe und den Weißwein einrühren und etwa 15 Minuten kochen lassen.
  4. Den Knoblauch in die Suppe einrühren, mit Salz und Pfeffer würzen und 10 Minuten köcheln lassen, danach mit Sahne aufgießen und kurz aufkochen lassen.
  5. Mit dem Pürierstab pürieren, Schnittlauch dazu geben, fertig! 🙂

 

 

Kochrezepte: Sarma

Sarme (Plural von Sarma, Сарма) sind Kohlrouladen aus  gesäuerten Krautblättern, die in Südosteuropa zubereitet werden.

IMG_2034

Sarma

ZUTATEN

  • 1 Kopf Sauerkraut
  • 500 gr Rinderhackfleisch
  • 2 rote Zwiebeln
  • 2 Karotten
  • 2 Esslöffel Paprika edelsüß
  • Salz, Pfeffer
  • 1 Kaffeetasse Natur-Langkornreis
  • 1 Zucchino
  • 1 gelbe Paprika
  • 3 Knoblauchzehen
  • Chili
  • Thymian
  • Oregano
  • Kümmel
  • 2 Selleriestangen
  • Wasser
  • Olivenöl

 

ZUBEREITUNG

  • Die Zwiebeln in kleine Würfel schneiden und in Öl glasig braten.
  • Das restliche Gemüse kleinwürfelig aufschneiden, gemeinsam mit dem Hackfleisch beifügen und mitdünsten lassen.
  • Reis hinzufügen und ca. 10 min. weiterköcheln lassen. Beiseite stellen und abkühlen lassen.
  • Vom Sauerkrautkopf die Blätter lösen und den Strunk entfernen.
  • Die Krautblätter mit der Hackfleisch-Füllung füllen, die rechte und linke Seite zur Mitte wenden und zu einer Roulade formen.
  • Die Rollen in einen Topf geben, so dicht wie möglich aneinander schichten und den Topf mit Wasser befüllen.
  • Auf hoher Hitze aufkochen lassen, danach auf kleiner Flamme ca. 4 Stunden lang köcheln lassen.
  • Mit dem eigenem Saft begießen und servieren.

 

 

Guten Appetit!

Rezepte: Gemüse-Naturreis mit Kräuterseitlingen 🍚

Gemüse-Naturreis 3

Gemüse-Naturreis mit Kräuterseitlingen 🍚

Zutaten:

  • 1 kleiner Zucchino
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 Karotte
  • Kräuterseitlinge
  • Peperoncinocreme
  • Salz
  • Olivenöl
  • Naturreis

Zubereitung:

  1. Naturreis im Salzwasser kochen lassen
  2. Wenn der Reis gar ist, in ein Sieb schütten und abtropfen lassen
  3. Zucchino, Karotte sowie Zwiebel kleinhacken
  4. Öl in einer Pfanne erhitzen
  5. Das Gemüse kurz anbraten
  6. Klein geschnittene Pilze und Chilicreme dazu geben
  7. Umrühren und im Anschluss etwas Wasser dazu gießen
  8. Würzen
  9. Köcheln lassen
  10. Den Reis in eine Schüssel geben
  11. Gekochte Gemüse-Pilzmischung beimengen
  12. Umrühren
  13. Fertig! 🙂
    © Rose Madder

Rezepte: Zucchinispaghetti mit Gorgonzola-Kokossauce 🥒

Zucchinispaghetti mit Gorgonzola-Kokosmilch 4

Zucchinispaghetti mit Gorgonzola-Kokossauce

Zutaten:

  • 1 größerer Zucchino
  • 1 Karotte
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • etwas Gorgonzola
  • Olivenöl
  • Pfeffer
  • Salz
  • Chili
  • eine Hand voll Kichererbsennudel (aus Kichererbsenmehl)
  • Kokosmilch

Zubereitung:

  1. Karotte und Zwiebel klein hacken
  2. Knoblauch ebenfalls klein hacken
  3. Kichererbsenpasta im Salzwasser etwa 8 Min. kochen lassen
  4. Zucchino durch einen Spiralschneider drehen und anschließend in leicht kochendem Salzwasser etwa 3 Minuten kochen
  5. Etwas Olivenöl in einer Pfanne erhitzen
  6. Karotten- und Zwiebelwürfel im erhitzten Öl anbraten
  7. feingehackten Knoblauch dazu geben, kurz umrühren
  8. Kokosmilch dazu geben, köcheln lassen
  9. Gorgonzola in Würfel schneiden und in die köchelnde Kokosmilch rühren
  10. mit Salz, Pfeffer, Chili würzen
  11. köcheln lassen und ständig rühren
  12. Spiralisierte Zucchini beimengen
  13. umrühren
  14. fertig! 🙂
    © Rose Madder

Rezepte: Gefüllte Mini-Auberginen 🍆

Gefüllte Auberginen 5

Gefüllte Auberginen

Zutaten:

  • Kleine Auberginen
  • 2 größere Tomaten
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • Mozzarella
  • Olivenöl
  • Basilikum
  • Salz
  • Pfeffer
  • Chili
  • Kreuzkümmel
  • Grüner Curry
  • (Knödelbrot)
    ©Rose Madder

 

Zubereitung:

  1. Die Auberginen waschen und den grünen oberen Teil abschneiden
  2. Die Auberginen aushöhlen und deren Inhalt in eine Schüssel geben
  3. Zwiebel grob aufschneiden und in etwas Olivenöl anbraten
  4. Aubergineninhalt dazu geben, ebenfalls anbraten
  5. Tomaten grob aufschneiden und dazu geben
  6. Knoblauch aufschneiden und beimengen
  7. Füllung mit einem Stabmixer mixen
  8. Mit Salz, Pfeffer, Chili, Kreuzkümmel, grünem Curry und Basilikum würzen
  9. Köcheln lassen
  10. Nach einer Weile, wenn der Flüssigkeitsanteil verdunstet ist, abstellen und abkühlen lassen (wer möchte kann etwas Knödelbrot beimengen, so wird die Masse fester)
  11. Mozzarella in kleine Würfel schneiden
  12. Ausgehöhlte Auberginen abwechselnd mit Mozzarella und der Tomaten-Auberginenfüllung füllen
  13. Auberginen in eine Backform geben und bei 180°C etwa 30 Min. backen (hängt immer von der Größe der Auberginen ab)

Fertig! 🙂

Die übrige Füllung (die ohne Knödelbrot) kann gerne als Sugo für die Pasta verwendet werden 😉

 

Rezepte: Gemüse-Thunfisch Couscous 🍛

 

Gemüse-Thunfisch Couscous 3

Gemüse-Thunfisch Couscous

Zutaten:

  • Couscous
  • 1 Zucchino
  • 1 große Karotte
  • 1 kleine Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Dose Thunfisch
  • Kapern
  • Olivenöl
  • Salz
  • Pfeffer
  • Chili
  • Kreuzkümmel
  • grüner Curry
  • Weißwein
    © Rose Madder

Zubereitung:

  1. Zwiebel, Karotten, Knoblauch und Zucchino kleinhacken
  2. Etwas Olivenöl in eine Pfanne geben und erhitzen
  3. Zwiebel und Karotten kurz anbraten
  4. Gehackten Zucchino und den Knoblauch dazu geben ebenfalls anbraten
  5. Weißwein und etwas Wasser darübergießen
  6. Köcheln lassen
  7. Wenn alle Flüssigkeit verdampft ist, Pfanne von der Platte nehmen und abkühlen lassen.
  8. Couscous in eine Schüssel geben
  9. Salzwasser aufkochen lassen
  10. Ein wenig heißes Wasser ins Couscous gießen, mit einem löffel umrühren und stehen lassen, bis das Couscous das Wasser ausgesaugt hat
  11. Dose Thunfisch und Kapern unter das Gemüse mischen
  12. Mit grünem Curry, Kreuzkümmel, Pfeffer, Chili, Salz würzen und unter das Couscous rühren
  13. Umrühren
  14. Fertig! 🙂

 

Neurodermitis – Infos

Neurodermitis

Die Haut eines Neurodermitikers verhält sich anders als jene eines nicht erkrankten Menschen. Dabei sind die Haut sowie auch deren Fettanteile verändert. Aus diesem Grund ist jene eines Neurodermitikers empfindlicher gegenüber Stoffen, die von außen kommen. Diese können leichter in die Haut eindringen. Doch es ist nicht nur die Schutzfunktion der Haut, die gestört ist, sondern auch das Immunsystem und deren Abwehrreaktion können verändert sein, weswegen es eher zu Entzündungen kommen kann. Erwähnenswert ist unter anderem das Protein „Filaggrin“, welches für die Verhornung der Oberhaut und für die Hautbarriere zuständig ist. Dieses Protein bzw. deren Gen, kann bei manchen Neurodermitikern verändert sein, was dazu führt, dass zu wenig oder gar kein Filaggrin gebildet wird. Ist dies der Fall, ist die Hautbarriere durchlässiger und verliert schnell an Feuchtigkeit.
Bei dieser Hauterkrankung beobachtete man unter anderem auch, dass Betroffene verstärkt Fette der Hautbarriere abbauen. Eine weitere Begründung für die schwache Schutzfunktion der Haut. Auch die Schweißdrüsen funktionieren beim Betroffenen anders als im Normalfall, manche Neurodermitiker bilden zu viel Schweiß und andere wiederum zu wenig. Zu viel Schweiß kann Auslöser eines Juckreizes sein, bei zu wenig Schweiß ist die Fettverteilung der Haut gestört.

Was den Juckreiz auslösen kann:

  • Trockene Haut
  • Entzündungen der Haut
  • Stress oder unangenehme Situationen, die einen belasten
  • Auch freudige Ereignisse können einen Juckreiz auslösen
  • Schweiß
  • Verstärkte Hautdurchblutung durch diverse Lebensmittel wie bspw. Chili in hohen Mengen, Kaffee,…
  • Wollfasern
  • Chemische Reize, zum Beispiel Kosmetika
  • Luftallergene, wie Pollen oder Hausstaubmilben
  • Temperatur, auch der Wechsel von kalter und warmer Luft

Hilfreiche Mittel gegen den Juckreiz:

  • Cremes mit Harnstoff
  • Kühlende Mittel wie bspw. ätherische Öle (Menthol oder Kampfer), Eiswürfel, Coolpacks,…
  • Lösungen mit Polidocanol oder mit Gerbstoffen

– Propolis Creme soll aus mehreren Gründen gut für die Haut eines Neurodermitikers sein.

– Glukokortikoide/ u.a. Cortison: sollte nicht dauerhaft verabreicht werden, weil bei längerfristiger Behandlung der Körper dadurch verlernt diesen notwendigen Stoff selber zu produzieren. Cortison muss langsam abgesetzt werden, niemals schlagartig, damit der Körper Zeit hat, sich wieder an die Produktion zu gewöhnen. Wenn das Medikament plötzlich abgesetzt wird, kann der Betroffene einen Rückfall erleiden und die Ekzeme breiten sich aus wie vor der Behandlung! Es gilt als geeignet für die kurzzeitige Behandlung bei Neurodermitis. Aus diesem Grund werden die Abstände längerer Behandlungen nach und nach vergrößert (proaktive Behandlung), bis das Medikament abgesetzt werden kann. Cortison darf keine Dauermedikation sein, denn es bekämpft lediglich die Symptome und nicht deren Ursache. Außerdem sind Glukokortikoide noch nicht vollkommen erforscht, wodurch man nicht genau weiß inwiefern sich die dauerhafte Behandlung auf den gesamten Körper auswirkt. Eine dauerhafte innerliche Anwendung bei Neurodermitis ist unter keinen Umständen empfehlenswert, denn je länger die Anwendung dessen andauert, umso höher sind deren Nachteile und Nebenwirkungen!

Nebenwirkungen bei langfristiger Anwendung:

  • dünne, brüchige Haut
  • erweiterte Äderchen unter der Haut (sichtbar in Form von kleinen roten Punkten oder Strichen)
  • Risse im Bindegewebe
  • akneähnliche Pickel
  • Pilze und Herpesviren
  • verlangsamte Wundheilung
  • Venenschwäche

bei längerfristiger innerlicher Behandlung:

  • unerwünschte Effekte an Knochen, Muskeln, Haut oder im Verdauungstrakt
  • Pickel, Entzündungen rund um den Mund
  • häufige Infektionen oder Entzündungen
  • Stimmungsschwankungen
  • Schmerzen am Rücken, an den Knochen oder an Gelenken
  • Magenbeschwerden
  • Schwächung der Muskulatur
  • Augenschmerzen, Sehstörungen (Arzt informieren!)
  • gleichzeitige Kopfschmerzen, Sehstörungen, Schwindel und Erbrechen (Arzt informieren!)
  • starke Rücken- und Bauchschmerzen, schwarzer Stuhl, Erbrechen von Blut (Arzt informieren!)
  • starke Schmerzen in der Nierengegend (Arzt informieren!)
  • starke Schnerzen  in der Leiste oder in den Kniekehlen (Arzt informieren!)
  • Fieber, Schüttelfrost, Atemnot, Herzrasen, Schwindel, Schwäche, starker Ausschlag –> Notarzt rufen!

Calcineurinhemmer (Pimecrolimus und Tacrolimus): werden nur dann in Betracht gezogen, wenn Glukokortikoide nicht einsetzbar sind, weil deren Langzeitwirkung noch nicht bekannt ist. Jene Mittel könnten nebenbei, bei äußerer Behandlung, krebserregend sein.

Nebenwirkungen:

  • Empfindlichkeit gegenüber UV-Licht
  • Verminderte Reaktion  im Prick-Test
  • vorübergehendes Röten, Erwärmen oder Brennen an den entsprechenden Hautstellen
  • stark gerötete Haut und Jucken (Arzt informieren!)
  • taube Stellen auf der Haut, Kribbeln oder Schmerzen (Arzt informieren!)
  • Erhöhte Gefahr für Herpesinfektionen

Polidocanol (Ölbäder, Salben, Schüttelmixturen): lindert den Juckreiz.

Doxepin: drosselt den Juckreiz, kann jedoch Kontaktallergien und Schwindel auslösen.

Schieferöle: wirken entzündungshemmend und lindern den Juckreiz, außerdem sind sie gut verträglich. Es handelt sich hierbei um ein Naturprodukt.

– Birkenrinde/Birkensalbe: der Inhaltsstoff „Betulin“ soll bei chronischen Hauterkrankungen helfen, so auch bei Neurodermitis.

Cannabinoidagonisten: eignen sich für die langfristige Behandlung. Verbessern den Hautzustand, sowie auch den Juckreiz.

Antihistaminika: richten sich gegen den körpereigenen Botenstoff Histamin, wodurch der Juckreiz gelindert bzw. abgestellt wird. Bei Neurodermitis wirken jedoch nur H1-Antihistaminika. Erwähnenswert sind die Wirkstoffe „Ebastin“ sowie „Fexofenadin“, da diese noch nicht so gut erprobt sind und mit anderen Medikamenten Probleme verursachen könnten.
Antihistaminika sind für die äußere Behandlung (Cremes und Gele) ungeeignet, da sie Kontaktallergien auslösen können.

Nebenwirkungen Antihistaminika:

  • Müdigkeit, Benommenheit (bei älteren Präparaten)
  • verkürzte Traumphasen (bei älteren Präparaten)

Spreitungs- und Ölbäder wirken sich pflegend auf die Haut aus, außerdem bildet sich beim Aussteigen ein öliger Film auf der Haut, der ebenfalls positive Wirkung zeigen soll. Die Wärme des Badewassers sollte die 35°C nicht überschreiten und die Badezeiten sollten höchstens 10 Minuten betragen.

Sophie Ruth Knaak (Autorin des Buches „Neurodermitis: Weder Allergie noch Atopie – Geheilt in 40 Tagen„) sagt: Neurodermitis sei weder erblich bedingt noch eine Allergie oder Atopie. Als die Ursachen für die Hauterkrankung nennt sie eine gestörte Darmflora und einen Mangel an B-Vitaminen. Aus ihrer Sicht muss Neurodermitis von innen bekämpft werden und nicht nur von außen.

Neurodermitis-Tagesplan: durch den Plan kann man mögliche Ursachen für den Juckreiz oder den Schub feststellen bzw. kontrollieren.

Ernährungstagebuch: um Unverträglichkeit gewisser Nahrungsmittel herauszufinden

Allergietagebuch: hilfreich für die Diagnose einer Allergie.


Tipps für die Hautpflege:

Bei nässenden Hautveränderungen gilt die Regel „feucht auf feucht“. Bei nässenden-krustigen Hautveränderungen hingegen „fett-feucht“. Hat der Betroffene trockene oder schuppige Hautveränderungen, so empfiehlt es sich fettige Salben zu verwenden, also „fett auf trocken“.
Wichtig bei den Pflegecremes ist, dass diese keine Substanzen enthalten, die die Haut reizen. Je entzündeter die Haut ist, desto weniger Fett sollte aufgetragen werden.

 Auslöser oder Verstärker von Schüben

  • Klimafaktoren (trockene Raumluft, kalte Winterluft, Hitze, Temperaturwechsel)
  • Schweiß
  • Hormonschwankungen
  • Infektionen
  • Mechanische Reize (Wolle, grobe Nähte, …)
  • Chemische Reize (Duftstoffe, Konservierungsmittel, Kosmetika, Reinigungsmittel, Farbstoffe,…
  • Wasserhärte (muss jedoch noch genauer erforscht werden)
  • VOC (organische Verbindungen, die häufig Bestandteil von Farben, Klebern, Lacken oder Baumaterialien sind)

Auslöser von Neurodermitis:

  • Umweltfaktoren
  • Psychische Faktoren
  • Mechanische Hautirritation
  • Klimafaktoren
  • Infekte
  • Nahrungsmittel
  • Tierhaare/Federn
  • gestörte Darmflora
  • Mangel an B-Vitaminen

… Fortsetzung folgt…

Die Artischocke (Cynara scolymus)

Die Artischocke gehört zu den Distelgewächsen innerhalb der Familie der Korbblütler und zählt zu den gesündesten Gemüsesorten. Dadurch, dass die Artischocke Bitterstoffe enthält, findet sie auch häufig in der Naturmedizin ihre Anwendung. Denn Bitterstoffe regen die inneren Drüsen und den Fluß der Säfte an, lösen Gestocktes auf, regenerieren die Darmschleimhaut, heilen Entzündungen und stärken das Immunsystem. Zudem verbessern sie die Herztätigkeit und putzen Fette aus den Blutgefäßen. Manche Korbblütler, sowie auch die Artischocke, enthalten sehr viel Inulin. Inulin ist u.a. dafür zuständig den Harnstoff abzubauen, desweiteren hat es eine blutfettsenkende Wirkung.

Aus dem alten Ägypten gelangte die Artischocke über die arabischen Länder im 14. Jahrhundert nach Europa.

Die Artischocke enthält etwas Eiweiß, die Vitamine Carotin, B, C und E, viel Kalzium, Magnesium, Kalium, Phosphor, Flavone und Inulin.
Ihre Bitterstoffe regen die Gallenbildung in der Leber an und fördern die Ausschüttung des Gallensafts in den Dünndarm. Die Ausschüttung des Gallensafts in den Dünndarm, ist besonders wichtig für den Fettstoffwechsel. Außerdem sind deren Bitterstoffe eine Hilfe für die Leber, die deren Regeneration der Zellen und die Entgiftung unterstützen. Des Weiteren findet die Artischocke ihre Anwendung bei allen Stoffwechselerkrankungen, wie Fettsuchht, Gicht, Rheuma, Drüsenschwäche, chronischen Durchfällen, Nieren- und Blasenschwächen oder Magenübersäuerung.Zudem senkt die Artischocke die Blutfettwerte und fördert die Ausscheidung von Cholesterin.