The Elder Scrolls V: Skyrim

In den letzten Tagen war ich wieder in der wunderschön gestalteten Landschaft von Himmelsrand unterwegs. Ein atemberaubendes Game, welches mich aus vielen Gründen stundenlang an den PC fesselt und abtauchen lässt. Als besonders beeindruckend empfinde ich diese riesige, frei erkundbare Fantasy-Welt, in der man mit verschiedenen Völkern in Kontakt treten kann. Man hat in diesem Rollenspiel so unendlich viele Möglichkeiten, dass man es – besonders als Ersteinsteiger – nicht all so leicht hat und sich erst einmal zurechtfinden muss.
Dadurch, dass Skyrim kein wirkliches Tutorial bietet, bin ich nach 24 Stunden Spielzeit immer noch mehr oder weniger am Rumprobieren. Leicht frustriert war ich anfangs, als ich bei meinen Kampfausflügen all meine erbeuteten Gegenstände nicht mitnehmen konnte, da sich ansonsten die Fortbewegung nur mühsam und im Schleichmodus bewerkstelligen ließ. Schlussendlich hab ich jedoch herausgefunden, dass man auch ohne den Kauf eines Hauses, seine Sachen in Truhen lagern kann. Die erbeuteten Gegenstände sind wichtig, da man sie verkaufen kann und dadurch zu Gold kommt, welches in Skyrim eine wichtige Rolle spielt. Denn mittels des verdienten Goldes kann man sich Rüstungen, Waffen, Lehrbücher, Zauber und Co. kaufen, die für einen reibungslosen Kampf natürlich unumgänglich sind. Außerdem kann man spezielle Rüstungsteile oder auch Waffen nutzen um Verzauberungen zu erhalten, die für die eigene Ausrüstung ebenfalls von großem Wert sind.
– Bei der Skillung bin ich mir noch ganz unsicher, denn im gebotenen Talentebaum ist die Auswahl groß. Aufgrund seiner beeindruckenden Fähigkeiten, habe ich mich für den Dunkelelfen als Magier der Zerstörung entschieden, wodurch ich gerade dabei bin diesen Zauber auszubauen. Doch ich werde mich diesbezüglich noch ein bisschen über Google schlau machen, weil es mir in Skyrim noch an Informationen fehlt.
Nichtsdestotrotz muss ich echt sagen, dass mir dieses Spiel mega gut gefällt und ich freue mich auf viele weitere Stunden Spielzeit.

 

Kingdoms of Amalur: Reckoning

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Das Action-Rollenspiel Kingdoms of Amalur: Reckoning beginnt etwas ungewöhnlich, denn in der zweiten Videosequenz, die wir zu Gesicht bekommen, wird unser vermeintlich lebloser Körper auf einen Leichenberg geworfen.
Glücklicherweise sind wir jedoch nicht tot, aufgrund eines sogenannten Seelenquells der über lebenswichtige Eigenschaften verfügt.
Wir müssen mit unserem neu geborenen Körper einen Weg nach draußen finden. Dabei begegnen wir – neben freundlichen Gnomen – auch diversen Gegnern, die actionreiche Kämpfe erfordern, wodurch uns nebenbei das dynamische Kampfsystem näher gebracht wird.

Kingdoms of Amalur: Reckoning spielt in einer Fantasywelt namens Amalur, die von Gnomen, Feien, Menschen, Dunkelelfen und vielen anderen Völkern bewohnt wird. Die Tuatha Deohn, einst friedliche Dunkelelfen, stellen einen übermächtigen Feind dar, der bekämpft werden muss. In Amalur herrscht ein lang andauernder Krieg, der die sterblichen Bewohner der Feienlande in eine verzweifelte Lage zwingt. Der scheinbar unausweichliche Untergang, kann jedoch – durch den Spielercharakter – aufgehalten werden. Und so kommt unser Held ins Spiel, wenn auch – zu Beginn – mit leblosem Körper.

Ich habe Kingdoms of Amalur: Reckoning gestern begonnen und es hat mich auf Anhieb in seinen Bann gezogen. Dazu muss ich allerdings sagen, dass ich von der Grafik, bzw. vom Erscheinungsbild der unterschiedlichen Völker, nicht sonderlich begeistert bin. Grafisch machte mir das Spiel einen eher „kitschigen“ Eindruck. Es ist vielmehr die spannende Geschichte und der ausbaubare Charakter, der meine Aufmerksamkeit erregte. Besonders interessant finde ich, dass in diesem Action-Rollenspiel die verschiedenen Klassen individuell anpassbar sind, was in derartigen Spielen, normalerweise nur selten oder gar nicht vorkommt. Demnach entwickelt sich die Charakterklasse je nach Spielweise des Spielers weiter, wodurch unser Held stetig verändert werden kann. Ein weiterer Pluspunkt dieses Games ist die riesige Erkundungswelt, die mit mitreißenden Geschichten und spannenden Handlungssträngen auf sich aufmerksam macht.
Ich jedenfalls, kann es nicht erwarten weiter zu spielen!